Wann lohnt sich eine betriebliche Altersvorsorge? – Ihre Leipziger Fachanwälte klären auf

Wir werden immer älter. Dies ist eine inzwischen allgemein bekannte und im Prinzip erfreuliche Information, die jedoch unter anderem auch Folgendes bedeutet: Wir sind für eine immer längere Zeit im Rentenalter. Daher wird es immer wichtiger, für diese Zeit im Leben angemessen vorzusorgen, zum Beispiel mit einer betrieblichen Altersvorsorge. Diese lohnt sich jedoch nicht in jedem Fall, denn wenn Ihr Arbeitgeber Sie hierbei nicht in ausreichendem Maß unterstützt, können für Sie mehr Kosten als Nutzen entstehen. Im Folgenden informieren wir, die Kanzlei Pape & Hoppe, Sie darüber, zu welchen Konditionen eine betriebliche Altersvorsorge für Sie sinnvoll ist und in welchen Fällen Sie sich für ein anderes Vorsorgemodell entscheiden sollten.

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Verschiedene Finanzierungswege sind möglich

Die betriebliche Altersvorsorge, kurz bAV, bietet die Möglichkeit, die gesetzliche Altersvorsorge aufzustocken. Um eine bAV aufzubauen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten:

  • Direktversicherung
  • Pensionskasse
  • Pensionsfonds
  • Unterstützungskasse
  • Pensionszusage

Welche Art der Finanzierung in Ihrem Fall gewählt wird, entscheidet Ihr Arbeitgeber. Pensionskasse und Direktversicherungen werden meist von kleineren Unternehmen gewählt, während große Unternehmen häufig eher Pensionsfonds anbieten. Pensionszusagen und Unterstützungskassen werden in der Regel für Führungskräfte in Anspruch genommen. Haben Sie Fragen zu den Rahmenbedingungen der einzelnen Optionen, die sich hauptsächlich in ihrer Organisationsweise unterscheiden, beraten wir Sie gerne in unserer Kanzlei.

Erhalten Sie Unterstützung vonseiten des Arbeitgebers?

Die Einzahlung in die bAV kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Entweder wird der Beitrag von Ihrem Arbeitgeber bezahlt, Sie teilen sich die Zahlungen mit Ihrem Arbeitgeber oder Sie finanzieren die bAV eigenständig. Letztere Option ist in der Regel nicht empfehlenswert. Der Arbeitgeber ist zwar selbst bei diesem Modell seit 2016 dazu verpflichtet, bei Ihrer selbstfinanzierten Vorsorge 15 Prozent dazuzuzahlen, Sie müssen diese sogenannte Entgeltumwandlung jedoch bei der Auszahlung versteuern. So geht ein nicht unbedeutender Teil Ihres angesparten Geldes verloren.

Eine geteilte Zahlung der Beiträge hingegen kann durchaus lohnenswert sein, denn wenn Ihr Eigenanteil einen Betrag von 520 Euro im Monat nicht übersteigt, müssen Sie diesen zunächst nicht versteuern und auf einen Eigenanteil von unter 260 Euro werden zudem keine Sozialabgaben fällig. So sparen Sie, trotz den bei der Auszahlung anfallenden Steuern, Abgaben ein. Denken Sie über eine solche Vorsorge nach, sollten Sie im Vorfeld genau jedoch nachrechnen, inwieweit sich diese wirklich lohnt.

Die für Sie vorteilhafteste Variante ist die Übernahme der Altersvorsorge von Ihrem Arbeitgeber allein. Wird Ihnen diese auf Anfrage zugesichert, sollten Sie diese Möglichkeit auf jeden Fall wahrnehmen, denn so kann Ihre Rente um einiges höher ausfallen. Wenn Sie Hilfe bei der Aushandlung einer bAV haben oder bei Ihnen weiterführende Fragen offen geblieben sind, wenden Sie sich gerne an uns und lassen sich in einem persönlichen Gespräch ausführlich beraten.

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Unser Service für Sie

Mit Kompetenz und Weitblick ans Ziel: Das ist das tägliche Bestreben der Pape & Hoppe Rechtsanwälte im Umgang mit arbeitsrechtlichen Fragen unserer Mandanten in Leipzig und Umgebung. Sowohl Wirtschaftsunternehmen als auch Privatpersonen sind hier in den besten Händen. Schließlich profitieren Sie durch die jahrelange Tätigkeit der Anwälte in Großkanzleien von einem weitreichenden Erfahrungsschatz. Dabei wird nach dem Vier-Augen-Prinzip gearbeitet und Mandanten werden stets auf der Basis von zwei Fachmeinungen beurteilt. Des Weiteren sind gesellschaftliches Engagement sowie gelegentliche unentgeltliche Rechtsberatung ein wesentlicher Teil des anwaltlichen Berufsverständnisses. Gerne unterstützen Sie die Rechtsanwälte u.a. in den Bezirken Neuschönefeld, Reudnitz, Zentrum-Südost, Zentrum-Nord, Südvorstadt, Zentrum-Ost sowie Schleußig in allen Fragen rund um das Arbeitsrecht.

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